Dienstag, 27. Januar 2026
Deine Tasse darf voll sein
Montag, 26. Januar 2026
Ein sicherer Boden
Enttäuschung schleicht sich langsam mit der Zeit und mit den Jahren ein.
Zurückweisungen, ein Mensch, auf den wir uns verlassen haben und der uns verrät, eine Hoffnung, die im Sand verrinnt, eine Anstrengung, die nichts bringt, ein Plan, der nicht funktioniert, ein Lebenskonstrukt, das zerbricht, eine Sehnsucht, die kein Ankommen kennt.
Mit der Zeit wird es schwer, sich ständig an Dinge oder Menschen anzulehnen oder festzuhalten, die sich plötzlich ändern können. Zu viele Enttäuschungen führen zur Erschöpfung, weil der Boden auf dem wir gehen nie fest und sicher ist.
Die Seele aber braucht einen sicheren Boden.
Der Boden, der trägt liegt nicht im außen.
Er liegt da, wo wir auf etwas stehen, das uns sicher tragen kann, etwas das stabil ist und sich nicht plötzlich ändern kann – und das können wir nur in uns selbst finden.
Sonntag, 25. Januar 2026
Zeit
Samstag, 24. Januar 2026
Der Feind in uns selbst
Freitag, 23. Januar 2026
Dankbarkeit
Mittwoch, 21. Januar 2026
Lebensreflexion – achtsam die eigene Geschichte betrachten
Lebensreflexion – achtsam die eigene Geschichte betrachten
Im Leben fragen wir uns manchmal: „War es das jetzt?“
„Warum habe ich so und nicht anders entschieden?“
„Was habe ich erreicht – und was ist noch offen?“
„Was möchte ich noch erleben, bewirken oder gestalten?“
Manche Menschen suchen einfach einen empathischen, achtsamen Zuhörer, um ihre Geschichte zu erzählen. Andere möchten herausfinden, welchen Sinn ihr Leben bisher hatte und wie es weitergehen kann, wenn alte Orientierungspunkte verloren gegangen sind.
Dazu biete ich die Lebensreflexion an.
Die Lebensreflexion ist eine Form der Biografie- und
Erinnerungsarbeit.
Meine Rolle ist die eines einfühlsamen Gegenübers: Ich höre achtsam zu, stelle
behutsam Fragen und unterstütze Sie dabei, Ihrer eigenen Lebensgeschichte Sinn
und Bedeutung zu verleihen. Auch belastende oder tragische Ereignisse können so
neu eingeordnet, verstanden und verarbeitet werden. Beim Erzählen können bisher unerkannte Zusammenhänge
sichtbar werden, Wertschätzung für das Vergangene entstehen und es darf sich eine heilsame
Perspektive auf Ihr Leben zeigen. So können eigene Stärken, Potenziale und Fähigkeiten
klar erkannt und bewusst für die Zukunft eingesetzt werden.
Im Kern geht es darum, Vergangenheit und Gegenwart zu integrieren, sie zu verstehen und anzunehmen.
Wie Erik H. Erikson es formulierte:„Die Entwicklungsaufgabe am Ende des Lebens
besteht darin, Integrität zu erreichen – die eigene Biografie anzunehmen. Die
Zusammenfassung und Bewertung unseres gelebten Lebens ist der Schlüssel zu
Versöhnung und Akzeptanz. Und Akzeptanz ist der Schlüssel zu innerem Frieden.“
Erzählen Sie Ihre Geschichte, ordnen Sie Belastendes neu und entdecken Sie Ihre Stärken.
Wenn Sie Interesse haben oder Fragen zur Lebensreflexion, lade ich Sie herzlich zu einem kostenfreien Erstgespräch ein.
Ich freue mich auf Sie!
Kontakt: aw@wende-praxis
Mob. +49 171.9322364
Montag, 19. Januar 2026
Neues Wissen in neuen Lebensphasen
Sonntag, 18. Januar 2026
Schritte
Wenn du etwas verändern willst, sei so sanft, geduldig, liebevoll und ermutigend mit dir selbst, wie du es mit einem kleinen Kind wärst.
Du machst Schritte, Tag für Tag, egal wie groß oder wie klein sie sind.
Manchmal stolperst du.
Manchmal fällst du hin.
Manchmal ruhst du dich aus vor dem nächsten Schritt.
Und du stehst wieder auf, wie dieses Kind.
Und du gehst weiter.
Es gibt Rückschritte und es gibt Fortschritte.
Du machst Schritte.
Das ist es, was zählt.
Und jeder dieser Schritte zählt.
Donnerstag, 15. Januar 2026
Selbstverrat
Du
kannst ein unheilsames Muster nicht ändern, indem du es mit dem Verstand
erkennst.
Um zu heilen, musst du fühlen.
Und um zu fühlen, darfst du deine Gefühle nicht vermeiden.
Du musst dich ihnen zuwenden und durch Erleben lernen.
Wissen entsteht durch Analyse. Erkenntnis entspringt dem Verstand.
Heilung entsteht durch Fühlen, was der Verstand vermeidet.
Wenn dein Verstand die Macht über dein Herz hat, unterdrückst und ignorierst du deine wahren Gefühle.
Du vermeidest die Wahrheit, weil du dich ihr nicht stellen willst und bleibst in deinem Muster gefangen.
Du verrätst dich selbst, wenn du deine innere Wahrheit ignorierst.
Deine Seele spürt, wenn du dich selbst verrätst. Sie wird dich immer wieder mit schmerzhaften Situationen konfrontieren. Sie wird dich solange leiden lassen, bis dein Leiden so groß wird, dass du bereit bist dich deiner Wahrheit zu stellen. Schmerz ist ein Lehrer, der solange auftaucht bis du begreifst:
Aus Selbstverrat kann nichts Wahrhaftiges entstehen.
Link zum Buch: https://buchshop.bod.de/die-magie-beginnt-in-uns-angelika-wende-9783819246388
Dienstag, 13. Januar 2026
Wenn deine Liebe verraten wurde
Montag, 12. Januar 2026
Freude-KIller
Malerei: A.Wende
Manche Menschen reagieren auf das Glück oder auf die Freude anderer mit negativen Kommentaren. Fast jeder von uns kennt so einen Menschen aus seinem Bekanntenkreis. Egal was man ihm an Erfreulichem oder Schönem mittteilt, immer findet er Argumente, um das, worüber man sich freut, zu relativieren oder ins Negative zu ziehen.
Warum machen manche Menschen das?
Kurz: Weil ihre eigenen inneren Themen berührt werden.
Häufig steckt eine grundlegende Unzufriedenheit dahinter. Die positive Stimmung des Gegenübers hält ihnen vor Augen, was ihnen selbst fehlt, und das kann unangenehm sein. Anstatt sich mitzufreuen, versuchen sie dieses Mangelgefühl durch Relativierung oder Kritik abzumildern.
Das Negative sagt nichts über unsere Freude aus, sondern mehr über die andere Person.
Hier sind ein paar typische Dinge, die in solchen Menschen vorgehen...
Wie gesagt: die eigene Unzufriedenheit oder Neid.
Wenn jemand unzufrieden ist, kann das Glück und Freude anderer ihm das schmerzhaft spiegeln. Statt sich mitzufreuen, kommt dann ein negativer Kommentar, um das unangenehme Gefühl auszugleichen. Solche Menschen denken oft, wenn es mir mies geht, darf es anderen nicht besser gehen. Sie erleben sich selbst als Opfer der Umstände. Sie schauen auf das Ungute im Außen um sich selbst zu trösten. Indem sie andere finden, denen es auch mies geht findet sie „Mitleidende.“ Auf diese Weise gelingt es ihnen ihr Leid zu relativieren. Oft sind diese Menschen nicht willens etwas an ihrer unheilsamen Situation oder ihrer Unzufriedenheit zu ändern, stattdessen projizieren sie ihren Schatten auf das Außen. Ein Weg um die Eigenverantwortung nicht übernehmen zu müssen und in der Opferrolle zu verharren.
Bei anderen ist es eine Art Schutzmechanismus.
Sie haben Angst vor Enttäuschung – bei sich und bei anderen. Sie denken: „Wenn ich gleich auf das Negative hinweise, bin ich realistisch.“ Das ist vielleicht gut gemeint, kommt aber lieblos rüber.
Auch ein Kontroll- oder Überlegenheitsbedürfnis kann dahinterstecken.
Durch Kritik oder Relativierung fühlen sie sich solche Menschen überlegen und schlauer, nach dem Motto: „Ich sehe die Probleme, du nicht.“ Das gibt ihnen kurzfristig ein Gefühl von Macht oder Wichtigkeit.
Auch die Schwierigkeit, positive Gefühle auszuhalten, kann dahinterstecken.
Nicht jeder Mensch kann Freude gut annehmen – weder die eigene noch die von
anderen.
Positive Gefühle können Unsicherheit auslösen, besonders bei Menschen mit einer negativem
Grundhaltung dem Leben gegenüber, viel innerer Anspannung, unverarbeiteter traumatischer Erlebnisse und einem grundsätzlichen Gefühl unerfüllten Lebens. Freude, Leichtigkeit
oder Optimismus können bei diesen Menschen Unruhe auslösen, weshalb sie versuchen, diese Stimmung zu dämpfen.
Last but not least können sich dahinter Gewohnheit und
erlerntes Verhalten verbergen.
Manche Menschen sind in einem Umfeld aufgewachsen, in denen man die Dinge eher
schlechtredet als sie feiert. Sie merken gar nicht, wie destruktiv das
wirkt. Sie haben dieses Muster
übernommen, ohne es jemals zu hinterfragen. Sie alen die Wlt dunklen, weil sie sie so zu deuten gelernt haben.
Die meisten Freude-Killer handeln aus einem unbewussten Schutzmechanismus heraus. Was für sie wie Fürsorge oder Klugheit wirkt, kommt beim anderen jedoch als Freude-Killer an. In all diesen Fällen sagt die negative Reaktion nichts über den Anlass der Freude aus , sondern über die innere Verfassung der Person, die sie klein redet.
Reminder!
Du darfst dich freuen. Punkt.
Wenn jemand regelmäßig deine Freude dämpft, ist es legitim, die Person
darauf hinzuweisen: „Ich wollte das gerade einfach mit dir teilen, nicht relativieren“,
oder du hörst auf, bestimmte Dinge mit dieser Person zu teilen.
Samstag, 10. Januar 2026
Der Wolf, der Wolf!
Freitag, 9. Januar 2026
Was bleibt







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