Worte steigen auf wie Rauch,
und keines wärmt.
Gespräche gleiten über Oberflächen.
Münder sprechen von Erfolgen, von Plänen,
von sich selbst.
Sätze prallen gegeneinander
nicht geteilt, ausgestellt.
Trophäen aus banaler Alltäglichkeit.
Markt der Selbstdarstellung.
Selbstbespiegelung.
„Ich habe.“
„Ich war.“
„Ich werde.“
Ich bin und sitze da.
Sehe offene Münder,
und keine offenen Ohren.
Kein echtes Fragen.
Münder, die nur darauf warten, selbst wieder zu reden,
während ich noch spreche.
Ein ständiges Sich-selbst-Erzählen.
Ich frage mich:
Wer bist du, wenn du einmal still bist?
Leere,
die bleibt,
weil Worte nichts berühren.

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