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| Malerei: A.Wende |
Innere Blockaden, die dich am Leben hindern ...
Angst, weil du überall Gefahr und Bedrohung siehst, dein Nervensystem ständig im Alarmzustand ist, bereit für Kampf, Flucht oder Erstarren.
Wenn du nichts mehr versuchst, dich nicht mehr öffnest, wenn du Situationen und Handlungen vermeidest, weil du Angst hast wieder verletzt zu werden oder es nicht zu schaffen.
Schuld, weil du denkst du hast fatale Fehler begangen, anderen oder dir selbst Schaden zugefügt, denkst, du hättest es besser machen können und glaubst nichts Gutes mehr verdient zu haben, sondern Strafe und Sühne.
Scham, weil du beschäm wurdest, gedemütigt, belogen, betrogen und verraten, und am liebsten im Erdbodden versinken willst, weil du gefühlt dein Gesicht und deine Würde. verloren hast.
Groll, weil du stillen Ärger oder stummen Hass in dir trägst, du unverzeihlich bist, mit dem was war, immerzu mit dem Leben haderst und Kränkungen nicht verarbeiten kannst.
Wut, weil du Ungerechtigkeit, Grenzverletzungen und Ohnmacht erleben musstest und dich nicht wehren konntest.
Verbitterung, weil du eine schwere Enttäuschung, Ungerechtigkeit, Kränkung, Vertrauensbruch oder eine massive Verletzung deiner Werte erleben musstest und ein anhaltendes, tief sitzendes Gefühl von Groll, Wut und Hilflosigkeit in dir trägst, es dir nicht gelingt die Erfahrung zu verarbeiten, du dich machtlos und als Opfer fühlst und das Leben anklagst, dass es nicht gut mit dir meint, obwohl du Besseres verdient hast und du nicht die Verantwortung übernimmst das Geschehene zu verarbeiten.
Opferhaltung, weil du dich als machtloses Opfer der äußeren Umstände, des Schicksals oder anderer Menschen empfindest, in Klage, Jammern und Selbstmitleid versinkst, dich mit der Opferrolle identifizierst und keine Verantwortung übernimmst da raus zu kommen, weil du glaubst keine Kontrolle über dein Leben zu haben oder dass es unmöglich ist sie zurückzugewinnen.
Nostalgie, weil deine Erinnerungen dich als Geisel halten, du wehmütig in die Vergangenheit blickst, sie idealisierst und alles Ungute ausblendest oder beschönigst und davon überzeugt bist, dass es nie mehr gut oder besser sein kann als Damals.
Bedauern, weil du ein Gefühl der Schuld über vergangene Taten hast, die dir selbst oder einem anderen Schaden zugefügt haben und den tiefen Wunsch nach Wiedergutmachung verspürst, der jedoch nicht erfüllt wird.
Bereuen, weil du ständig dieses "Was wäre wenn“ Denken hast. „Wenn ich anders gehandelt hätte, wenn ich es besser gemacht hätte, wenn ich anders entscheiden hätte, wenn ich diese Chance genutzt hätte, wenn ich das nicht getan hätte …" und nicht fähig bist zu akzeptieren was war und dir keine Chance gibst nach vorne zu blicken.
Chronische Trauer, weil du über eine extrem lange Zeit eine extreme Sehnsucht nach dem Verlust oder dem Verstorbenen hast, dich ständig mit dem Verlust beschäftigst, er dein ganzes Fühlen und Leben dominiert, deinen Alltag massiv beeinträchtigt, du Wut und Schuldgefühle in dir trägst, emotional taub bist, dein Leben als absolut sinnlos empfindest und unfähig bist, den Verlust zu akzeptieren und ihn zu integrieren.
Angelika Wende

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