Dienstag, 14. Mai 2013
versuch
jeder neue versuch in meinem leben war ein ja zur veränderung, ein risiko, ein mutiges suchen, ein gang ins unbekannte - ein versuch.
manche sind gelungen, andere haben mich wesentliches gelehrt,
aber kein einziger versuch war umsonst,
und immer waren sie eine wende.
Sonntag, 12. Mai 2013
Freitag, 10. Mai 2013
verbindlichkeit und freiheit wie geht das zusammen?
wenn wir uns miteinander verbinden entsteht eine bindung, ein gemeinsames mit einem gemeinsamen motiv, einem ziel vielleicht, einem weg hin zu etwas , was wir alleine nicht schaffen oder nicht bewerkstelligen könnten oder wollen.
jedes ziel das wir wählen ist wahl und bindung an das ziel und damit ausdruck der inneren freiheit etwas im außen zu (er) schaffen.
in der verbindlichkeit liegt die möglichkeit einer äußeren freiheit, die alleine nicht lebbar wäre.
wenn wir uns an eine aufgabe binden, uns einbinden in etwas, das wir lieben oder etwas, das größer ist als wir, verlieren wir niemals unsere freiheit - wir gewinnen entfaltung.
die sehnsucht nach entfaltung ist basis der freiheit.
Mittwoch, 8. Mai 2013
Die Zeichen oder warum das Schicksal korrigirend eingreift
ich bin erfahren genug, und das nicht allein ob meiner gelebten zeit, um zu wissen, dass es da einiges gibt, was ist, auch wenn wir glauben, das kann nicht sein. was nicht sein kann, darf nicht sein - lasse ich nicht gelten. ich weiß zum beispiel, dass es so etwas wie zeichen gibt.
die zeichen - das ist romantisch gesprochen der weg auf dem das universum mit uns kommuniziert. das universum meint es nämlich gut mit uns. und weil das universum es gut mit uns meint, schickt es manchmal zeichen, um uns etwas zu sagen. aber wir menschen sehen sie oft nicht. auch wenn wir sie sehen, so verschließt sich unser rationales denken davor - eben wegen diesem - was nicht sein kann, darf nicht sein, oder weil wir einfach nicht sensibel genug sind zeichen überhaupt wahrzunehmen.
zeichen begegnen uns z. b. als traumsymbole und wenn sie universellen klartext sprechen müssen, weil der träumer sich an seine träume nicht erinnert oder sie nicht zu entschlüsseln weiß - dann passieren um uns herum dinge, die uns seltsam vorkommen. lauter kleine oder größere dinge, die uns im alltag aufhorchen lassen, uns irritieren oder komisch vorkommen. genau das ist der zweck der zeichen - sie wollen uns aufhorchen lassen, innehalten lassen, damit wir achtsam werden.
achtsamkeit ist eine selte gabe in modernen zeiten, wo die überflutung mit reizen die innere stille betäubt wie eine bewusstseinsverengende droge.
sei achtsam, schau hin, hör hin - sieh dir an, was wir dir sagen wollen - das ist der charakter der zeichen. oft sind sie eine warnung, wenn wir den falschen weg gehen oder die falsche wahl treffen oder getroffen haben. spirituelle menschen wissen - wenn du einen weg gehst und immer wieder massive blockaden erscheinen - sind das die zeichen des engels des widerstandes. ein engel, der uns davor bewahren will weitere schritte auf dem unguten weg zu setzen - quasi ein universales stoppschild.
die meisten menschen glauben an so was nicht. sie glauben, sie müssen alles überrennen bei ihrem rennen durchs leben. immer schneller, immer mehr, immer besser, lautet das credo der moderne und wir überholen uns selbst, ohne jemals bei uns selbst anzukommen. da ist kein moment des innehaltens für zeichen. schon klar.
na ja, sagt sich das universum, dann ist denen nicht zu helfen. das ist oft der moment in dem das schicksal korrigierend eingreift. da alle botschaften ihren zweck verfehlt haben, bleibt nur noch die himmlische keule und die kann weh tun, wenn sie zuschlägt. ich habe es erlebt und nicht nur ein mal. aber muss es so weit kommen? in vielen fällen, sagt die erfahrung - ja, es muss.
wandle dein herz, dann wandelt sich dein sinn, ich weiß jetzt gerade nicht, von wem diese worte sind, aber sie sind für mich in diesem kontext passend. menschen, die blind durchs leben gehen, denen andere scheissegal sind, die glauben alles zwingen zu müssen, nicht achtsam sind - diesen menschen stünde es gut an, ihr herz zu wandlen, sich zu öffnen - auch den zeichen, denn sie haben kein anderes ziel, als den sinn zu wandlen. aber dazu muss er sein herz erst einmal öffnen und das scheint das schwerste zu sein bei den hartherzigen. irgendwas tief in ihnen weiß allerdings genau, dass die art wie sie durchs leben gehen da oben nicht gut an kommt. aber es ist schwer, den sinn zu wandeln, denn es ist viel bequemer nicht sehen, nicht hören zu wollen, nicht sehen zu wollen, nicht spüren zu wollen - vor allem nicht das eigene - das am grunde des herzens liegt, dieser kalte harte stein, der da irgendwann einmal gelandet ist und dem mitgefühl für andere und sich selbst den platz genommen hat.
die zeichen - sie wollen uns bewahren. nichts weiter und das ist so viel. eigentlich genug um ein hartes herz schmelzen zu lassen, um es aufmerksam zu machen auf das was ungut ist.
aber was schreibe ich, was nützen all die zeichen, die ich auf dieser seite schreibe, denen, die sie beharrlich ignorieren? nichts.
ich würde gern manchmal meine keule auspacken, aber das wäre kein gutes zeichen.
Montag, 6. Mai 2013
schreibblockade
ich will etwas schreiben, die ganze zeit will ich etwas schreiben, aber ich kann es nicht schreiben, seit tagen geht mir das so. habe ich eine schreibblockade? das ist kein wunder, sage ich mir, bei all dem, was ich tag für tag schreibe. in letzter zeit habe ich, was das schreiben angeht, gut zu tun. ich schreibe viel für andere. was ich für andere schreibe sind völlig andere texte, als die, die ich sonst schreibe, andere worte, die mit denen, die ich hier benutze, nichts zu tun haben. aber seltsamerweise scheinen mir die worte trotzdem auszugehen. oder ist mir etwas vergangen? die lust zu schreiben, weil das, was mir lust macht, andererseits ein broterwerb ist? kann man die worte verlieren wenn man sie andernorts ausgibt?, frage ich mich und die ganze zeit ist da eine innere unruhe in mir, weil ich spüre, da will was raus und ich kann es nicht ausspucken. ein schreckliches gefühl für einen, der schreibt. verdammt, das kann doch nicht sein, dass du eine schreibblockade hast, fluche ich und vielleicht ist das vielschreiben ja auch nicht wirklich der grund, sondern etwas völlig anderes, etwas, das irgendwo einen grund hat, der so tief sitzt, dass du nicht ran kommst. ich kenne die macht des unterbewusstseins zu gut, um ihm nicht die macht einzuräumen, die ihm nicht zusteht. also forsche ich schreibend nach. das hat den vorteil dass ich schreibe, also wenigstens irgendwas schreibe, das nicht für den broterwerb ist, sondern für mich selbst und für euch, meine lieben leser, falls ihr euch wundert, dass ich nicht mehr viel schreibe in letzter zeit und den grund endlich wisst. während ich jetzt schreibe, habe ich das gefühl, dass das, was ich jetzt schreibe, genauso sinnlos ist wie alles, was ich bisher geschrieben habe, denn meine worte richten nichts aus, sagt mein unterbewusstsein in diesem moment. mein bewusstsein nickt - recht haste, unterbewusstsein, ist ja auch vollkommen blöd zu glauben, dass deine worte irgendeinen größeren sinn machen. ok, ich mache mir jetzt nichts mehr vor - ich habe eine schreibblockade und wann sie aufhört, das weiß ich nicht.
Freitag, 3. Mai 2013
blass
eine blasse morgensonne
ich am fenster
gedanken kreisen
die zigarette verglimmt
zwischen den fingern meiner hand
Mittwoch, 1. Mai 2013
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