Mittwoch, 9. September 2026

Panik im Anflug? Hol dich zurück mit der „Kanal -Technik “


 

Kennst du das? Plötzlich zieht sich die Brust zusammen, das Herz klopft schneller, der Bauch krampft, die Gedanken rasen und die Angst überflutet dein System. In solchen Momenten läuft unser Gehirn im Alarmmodus. Die gute Nachricht: Wr können die Notbremse ziehen! Wenn wir unsere Sinne aktivieren, muss die Angst Pause machen. Genau hier setzt der 5 Kanal-Kompass an. Er holt uns im Akutfall sofort zurück ins Hier und Jetzt.

 

Bemerken benennen beruhigen begrenzen bewegen

 

Der 5-Kanal-Kompass nach Klaus Bernhardt basiert auf der Erkenntnis, dass das menschliche Gehirn bei akuter Angst oder Panik blockiert und biochemisch überfordert ist. In solchen Momenten übernimmt das Angstzentrum, die Amygdala, das Steuer und versetzt den Körper in Alarmbereitschaft. Um diesen Zustand zu durchbrechen, fungiert die Methode als Navigationshilfe, die den Fokus aus dem angstbesetzten Gedankenkarussell herausreißt. Das Prinzip dahinter nutzt eine biologische Schwachstelle unseres Nervensystems: Das Gehirn ist schlichtweg nicht in der Lage, gleichzeitig intensive Angst und hochgradig bewusste, komplexe Sinneseindrücke zu verarbeiten.

Dieses Tool wird in modernen Ansätzen zur schnellen Reduzierung von Ängsten und Panikattacken wie ein Navigationsgerät für das Gehirn eingesetzt.

 

Sobald die Angst aufsteigt, steuert man mithilfe des Kompasses gezielt die fünf klassischen Sinneskanäle an. 

Man beginnt damit, die Umgebung visuell nach fünf konkreten Gegenständen abzusuchen und deren Farben oder Formen präzise zu benennen. Im nächsten Schritt wechselt die Aufmerksamkeit auf das Auditive, indem man versucht, drei unterschiedliche Geräusche in der Ferne oder der unmittelbaren Nähe zu isolieren. Anschließend folgt die kinästhetische Ebene, auf der man bewusst vier körperliche Empfindungen wahrnimmt, wie etwa den festen Druck der Fußsohlen auf dem Fußboden oder die Struktur der Kleidung auf der Haut. Abgerundet wird die neurologische Erdung durch das Erspüren von zwei olfaktorischen Gerüchen und einem gustatorischen Geschmacksmoment, etwa durch das bewusste Riechen an einem ätherischen Öl oder das Beißen auf eine Chilischote.

 

Das systematische Abwandern der Sinne signalisiert dem Nervensystem, dass im aktuellen Moment keine reale Lebensgefahr droht, wodurch das logische Großhirn wieder die Kontrolle übernimmt.

 

So funktioniert es Schritt für Schritt:

 

5 Dinge SEHEN: Such deine Umgebung ab. 

Benenne 5 Gegenstände ganz präzise (z. B. die rote Kaffeetasse, das grüne Blatt, die Wolken am Himmel.)
4 Dinge FÜHLEN: Spüre deinen Körper. 

Nehme 4 Reize wahr (z. B. die Füße fest auf dem Boden, die Hand auf dem Herzen oder auf dem Bauch).

 3 Dinge HÖREN: Schließ kurz die Augen. 

Welche 3 Geräusche nimmst du ihr wahr? (z. B. das Brummen des Kühlschranks, Vogelzwitschern vor dem Fenster).
 2 Dinge RIECHEN: Atmet tief ein. Finde 2 Düfte (z. B. ein Duftöl, den Geruch deiner Hände, eine Tasse Kaffee in der Hand).
 1 Ding SCHMECKEN: Konzentriere dich auf deinen Mund. 

Was schmeckst du gerade? (z. B. die Chilischote oder einfach einen Schluck Wasser).

 

Wenn du deine Sinne aktivierst, muss die Angst Pause machen.

Durch dieses bewusste Abwandern der Sinne signalisiert du deinem Gehirn: „Ich bin in Sicherheit.“ Die Amygdala fährt runter, das klare Denken kommt zurück und der Puls sinkt.

 

Montag, 7. September 2026

Innerer Frieden

 

 

Du findest inneren Frieden nicht. Du wählst ihn.

Nicht, indem du darauf wartest, dass irgendwann alles in deinem Leben stimmig ist und ruhig wird. Nicht, indem alle Fragen beantwortet sind oder alle Menschen dich verstehen. Sondern indem du beginnst, anders mit dir selbst und dem Leben umzugehen.

Du wählst Frieden, wenn du aufhörst, gegen Dinge anzukämpfen, die du nicht ändern kannst. Du wählst ihn, wenn du lernst, Gedanken kommen zu lassen, ohne jedem einzelnen zu glauben. Du wählst ihn, wenn du loslässt, was dich nicht nährt und nicht wachsen lässt.

Innerer Frieden bedeutet nicht, dass es keine Probleme mehr gibt. Es bedeutet, dass du inmitten der Probleme nicht mehr gegen dich selbst kämpfst. Innerer Frieden bedeutet nicht, dass in dir keine Stürme mehr toben. Es bedeutet, dass du gelernt hast, nicht jeder Welle folgen zu müssen.

Frieden ist kein Ort da draußen, an den du eines Tages gelangst. Er ist ein Ort in dir. 

Er ist eine Haltung. Er ist eine Entscheidung. 

Eine Entscheidung, die du jeden Tag neu triffst - durch deine Gedanken, deine Worte und deine Handlungen.

Du findest Frieden nicht.
Du wählst ihn.
Und indem du ihn wählst, beginnst du, ihn zu leben.

 

 

Mein Buch kannst du hier bestellen:

https://www.amazon.de/Die-Magie-beginnt-uns.../dp/381924638X

 

 

 

Freitag, 4. September 2026

Trügerische Sicherheit und der innere Boykotteur

Malerei: A.Wende

 

Dass wir genau wissen, was wir wollen oder was gut für uns wäre, und dennoch das Gegenteil tun, gehört zu den schmerzhaftesten Widersprüchen der menschlichen Psyche. In uns lebt dieser innere Boykotteur, der sich anfühlt wie eine autodestruktive Kraft. Aber in Wahrheit ist er jedoch kein bösartiger Saboteur, sondern ein fehlgeleiteter Beschützer.

 

In der Psychologie verstehen wir Selbstsabotage als einen unbewussten Abwehrmechanismus, der uns vor einer Bedrohung bewahren soll, die unser bewusster Verstand nicht als solche wahrnimmt. Wenn wir tiefer blicken und uns fragen, wovor wir eigentlich so große Angst haben, stoßen wir meist auf das Paradoxon, dass es nicht das mögliche Scheitern ist, was uns blockiert, sondern die tiefsitzende Angst vor den möglichen Konsequenzen des Gelingens. Erfolg, Veränderung und das Erreichen unserer wahren Ziele hat einen Preis und dieser bedeutet immer auch Abschied vom Vertrauten. Wir sind dann gezwungen die Komfortzone zu verlassen, Verantwortung zu tragen und uns den Risiken des potenziellen Nichtgelingens auszusetzen. Die vertraute Misere, so unglücklich sie uns auch macht, bietet dem Gehirn eine trügerische Sicherheit. Hier wissen wir genau, was uns erwartet. Dass diese Sicherheit trügerisch ist, blendet es aus. Trügerische Sicherheit ist lediglich ein Sekundärgewinn, der nichts ändert und alles beim Alten lässt.  

 

Gegen den inneren Boykotteur vorzugehen, erfordert paradoxerweise genau das Gegenteil von dem, was wir instinktiv tun möchten. Statt Härte und Abwehr braucht es Mitgefühl und strategische Klugheit. Da es sich bei der Selbstsabotage um einen unbewussten Schutzmechanismus handelt, bewirkt Druck von außen meist nur, dass der verängstigte Anteil im Inneren noch mehr Gegendruck erzeugt und die Blockade verstärkt.

 

Der erste und wichtigste Schritt zur Veränderung besteht darin, uns innerlich von diesem Verhalten zu distanzieren. Anstatt uns selbst zu verurteilen, hilft es eine beobachtende Haltung einzunehmen und zu erkennen, dass hier lediglich ein Teil der eigenen Persönlichkeit aktiv ist. Und mit diesem Teil können wir in den Dialog treten. Immer wenn die Sabotage einsetzt, sei es durch Aufschieben, Vermeiden, das Provozieren von Konflikten oder innerem und äußeren Rückzug, können wir innehalten und diesen Anteil innerlich direkt ansprechen.

Wir können ihn fragen: „Wovor hast du gerade solche Angst und wovor willst du mich beschützen?“

Das nimmt dem Mechanismus die unbewusste Dynamik und holt die zugrundeliegende Angst ins Licht des Bewusstseins.

 

Mittwoch, 2. September 2026

Aufräumen und Frieden schließen

 



Es wäre gut, denke ich heute Morgen, wenn wir lernen würden, uns selbst anzunehmen, in unserem So-Sein, in unserem So-Geworden-Sein. Uns als den Menschen sein zu lassen, der wir im Laufe unseres Lebens geworden sind. Und gleichzeitig weiß ich, wie schwer das ist. Ich weiß es von mir selbst und von all den Menschen, die über die Jahre zu mir kamen und kommen. Sie alle suchen sich selbst. Und im Grunde suchen sie nur eines: gesehen und verstanden zu werden. Geliebt zu werden um ihrer selbst willen. Und genau das ist so schwer, sich selbst dieses Gesehen-, Verstanden- und Geliebtwerden zu geben. Viele von uns sehen oft zuerst, was uns fehlt. Unsere Schwächen, unsere Neurosen, unseren Charakter, unsere Begrenztheiten, unsere Fehler, unser Nicht-genug-Sein. Wir vergleichen uns mit dem, was wir hätten sein können, mit dem, was noch aus uns werden könnte, und verlieren dabei den Blick für den Menschen, der wir tatsächlich geworden sind. Dabei gehört all das zu unserer Geschichte. Auch das, was wir gerne anders gemacht hätten. Auch unsere Irrwege, unsere Verletzungen, unsere Fehler, unsere Entscheidungen und unsere Begrenztheiten. Wir können unser Geworden-Sein nicht zurücknehmen. Aber wir können beginnen, Frieden damit zu schließen.
 
Je älter wir werden, desto entscheidender ist es, uns zu versöhnen. Mit unserer Lebensgeschichte und mit uns selbst. Vor allem mit uns selbst. Das Alter ist eine Zeit des Aufräumens all dessen, was liegen geblieben ist, im Leben, in Beziehungen zu anderen und in der Beziehung mit uns selbst. Es ist gut, uns Schritt für Schritt mit all dem innerlich auszusöhnen, wo es noch nötig ist. Das denke ich heute Morgen, als ich wieder einmal an die denke, die mich im Laufe meines Lebens verletzt haben. Und auch an die, die ich verletzt habe. Zeit, mich zu versöhnen. Ja, denn ich möchte nicht unversöhnt weiterleben. Und Versöhnung heißt nicht, dass ich gutheiße, was war. Es heißt, innerlich abzuschließen. Frieden zu schließen. Unfrieden im Inneren schafft Unfrieden im Außen. Im gleichen Maße, wie wir friedlich und gütig mit uns selbst sind, werden wir auch friedlicher und gütiger gegenüber anderen. Wenn wir uns versöhnen, tun wir das nicht für andere. Wir tun es für uns selbst, erst mal. Für eine versöhnte Lebensgeschichte, in der nichts mehr Unaufgeräumtes ist, das uns Kraft im Jetzt raubt.
 
Und manchmal beginnt dieses Aufräumen auch erst im Außen. Oder es beginnt innen und außen gleichzeitig. Ich räume auf. Ich werfe Ballast ab. Dazu gehören auch Dinge, die eine gefühlte Ewigkeit einen Platz in meinen Räumen hatten und die ich nicht wegwerfen konnte. Unmengen alter Tagebücher. Trauriges Referenzmaterial meiner jüngsten Vergangenheit. Sie ist vorbei. Ich kann sie wie alles Vergangene weder vergessen noch ungeschehen machen noch entsorgen. Aber ich kann die Energie, die in diesen Tagebüchern atmet, loslassen. Und Raum schaffen für das Jetzt. Vergangenes und Gegenwart dürfen nicht vermischt bleiben, sonst besteht die Gefahr, mich ans Vergangene zu verlieren. Nur indem ich mich davon löse, kann das Jetzt frei werden.
Das Alte aufzubewahren, kann uns blockieren.
Es kann uns an etwas binden, das sich längst von uns entbunden hat. Und es sind wir, die daran festhalten, weil wir nicht loslassen können. Loslassen ist die schwerste Übung. Aber es ist genau die Übung, die es braucht, um weiterzugehen. Im Frieden mit dem, was war und nie mehr sein wird. Je älter ich werde, desto bewusster wird mir, dass ich nur das Jetzt habe. Und das wünsche ich mir friedlich.
 

"Im Alter kommt es nicht nur auf die Suche nach Ganzheit an, sondern auch auf das Ja zum Fragment, das jedes Leben auch ist."

Fulbert Steffinsky



Dienstag, 1. September 2026

Nicht alles, was von Licht spricht, ist Licht

 
 
Gestern saß ich in einem Café, als mich eine Frau ansprach. Sie sah mich an und sagte: „Sie haben die Energie von etwas Gutem und Lichtvollem. Ich spüre das.“
Ihre Worte berührten etwas in mir. Vielleicht deshalb, weil ich diese Sehnsucht nach Licht, Güte und innerer Verbundenheit in mir spüre. Für einen Moment entstand durch diese Worte das Gefühl, gesehen zu werden. Nicht äußerlich, sondern auf einer tieferen Ebene. Die Frau wirkte warm, offen und spirituell zugänglich. Ich empfand Sympathie und ließ mich auf ein Gespräch mit ihr ein. Im Laufe dessen empfahl sie mir ein Buch. Sie stellte eine Verbindung zwischen dem inneren Licht, das sie in mir wahrgenommen haben wollte, und diesem Buch her, so, als könne es mir den Weg zu genau jenem Licht eröffnen.
 
Wieder zu Hause, las ich online eine Leseprobe.
Dann kam der Schock. Statt Licht, Liebe und innerer Freiheit begegnete mir eine Welt von unerbittlichen Schöpfungsgesetzen, absoluten Wahrheiten, Drohungen, Gericht und Strafe. Wo ich Offenheit erwartet hatte, empfand ich Enge. Wo ich Licht erwartet hatte, spürte ich Dunkelheit. Und wo ich Liebe vermutet hatte, begegnete mir etwas, das in mir Beklemmung auslöste.
Ich saß vor diesem Text und fühlte einen tiefen Widerspruch.
Das warme Gefühl im Café, meine Sympathie für diese Frau, das Gefühl, von ihr auf eine besondere Weise erkannt worden zu sein, war nun untrennbar mit dem Buch verbunden, das in mir genau das Gegenteil auslöste: Unbehagen.
Ich fragte mich: Wie kann jemand, der diese gruselige Welt malt, ein Licht sein, von dem diese Frau gesprochen hat?
Und ich fragte mich: Woran erkennen wir eigentlich, was heilsam ist? Nicht jede warme Begegnung ist echt. Und nicht jedes Wort von Licht, Liebe oder Wahrheit trägt diese Dinge auch in sich.
Als ich etwas Abstand gewann, begann ich die Begegnung aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Ich fragte mich, ob die anfängliche spirituelle Schmeichelei, bewusst oder unbewusst, eine Tür öffnen sollte, durch die anschließend eine bestimmte Weltanschauung in mein Denken Eintritt finden sollte.
In der Psychologie und in der Sektenaufklärung wird beschrieben, wie stark positive Bestätigung und persönliche Spiegelung sein können. Es ist eine Form gezielter spiritueller Schmeichelei, ähnlich wie das Love Bombing des Narzissten.
Das Muster ist subtil:
Zuerst wird etwas in uns angesprochen, nach dem wir uns vielleicht schon lange sehnen. „Du bist Licht."
Solche Worte können das Herz öffnen.
Sie geben uns das Gefühl, erkannt und verstanden zu werden. Und genau dadurch entsteht Vertrauen. Erst danach wird die Verbindung zu einer bestimmten Lehre, einem Buch oder einer Weltanschauung hergestellt. Die unterschwellige Botschaft lautet dann: „Weil du so lichtvoll bist, ist dieses Buch genau das Richtige für dich.“ Die Falle zeigt sich erst im nächsten Schritt: Als ich in das Buch hineinlas, fand ich alles andere als dieses Licht. Ich fand eine strenge, angsteinflößende Welt.
 
Diese Erkenntnis macht mich traurig. Wieder einmal habe ich erlebt, wie manipulativ Menschen sein können. Doch gleichzeitig bin ich dankbar für mein gesundes Bauchgefühl. Es hat sofort Alarm geschlagen, als die Diskrepanz zwischen der gespielten Wärme und der Kälte des Buches fühlbar wurde. Und das ist ein wichtiger Teil geistiger Freiheit: die Fähigkeit, innezuhalten, selbst dann, wenn uns etwas als eine schöne Wahrheit präsentiert wird. Spiritualität bedeutet nicht, alles zu glauben, was sich spirituell anhört. Sie bedeutet auch, selbst zu prüfen. Dass wir nicht nur danach fragen, was eine Lehre verspricht, sondern danach, was sie in uns auslöst.
 
Wahres Licht muss nicht behaupten, dass es Licht ist. 
Man erkennt es daran, was es in uns an Gefühl entstehen lässt. Es braucht keine angsteinflößenden Dogmen und kein Buch der Welt, um unser inneres Licht zu spüren. Jeder der mit solchen Dogmen arbeitet ist gefährlich. Sie sprechen von Licht, Liebe und Wahrheit, nutzen aber als treibende Kraft Angst und Drohung. Und genau das, ist die eigentliche Erkenntnis dieser seltsamen Begegnung. Ich wurde in meinem Gefühl bestätigt. Ich muss mein inneres Licht nicht dort suchen, wo jemand anderes behauptet, den Weg dorthin zu kennen.  Das Licht, nach dem wir suchen ist viel näher, als wir denken. Es zeigt sich nicht in großen Worten, nicht in Dogmen und schon gar nicht in der Angst vor einem kommenden jüngsten Gericht. Es zeigt sich in unserer Fähigkeit, frei zu denken, zu fühlen, zu lieben und unserer inneren Wahrheit zu vertrauen.
Ich habe an diesem Tag nicht das Licht gefunden, das mir die Frau "verkaufen" wollte. Aber ich habe etwas anderes gefunden: die Gewissheit, dass ich mein eigenes Licht nicht an eine fremde Wahrheit abgeben muss. Und vielleicht beginnt genau dort wahre Spiritualität, nicht im blinden Glauben an das, was uns jemand erzählt, sondern im Vertrauen auf unser eigenes inneres Licht, das wir manchmal nur nicht sehen können.
 
Angelika Wende