Wenn die Menschen fehlen, die wir lieben, ist das der tiefste und schmerzhafteste Verlust, den ein Leben erfahren kann. Wenn die wichtigsten Menschen gehen, sei es durch Trennung, Abschied oder Tod, verlieren wir nicht nur sie, sondern auch einen Teil von uns selbst, die gemeinsame Zukunft, Bedeutung und Sinn.
Wir verlieren unser Fundament. Was uns bleibt ist ein tiefer Schmerz.
Dieser tiefe Schmerz ist Ausdruck der Liebe zu diesen Menschen.
Er lässt sich nicht einfach abstellen oder "reparieren".
Es bleibt eine Leere zurück, die sich durch nichts und niemanden einfach füllen lässt.
Wir ziehen uns in die Stille zurück.
Wir schweigen.
Wir wissen, kein Wort der Welt kann diese Menschen jemals wieder zurückbringen. Die Realität ihres Verlusts bleibt unveränderlich und das Aussprechen ändert nichts an dieser schmerzhaften Tatsache. Deshalb fühlt sich das Reden so völlig sinnlos an.
Worte können die Lücke nicht füllen.
Sie können die Vergangenheit nicht umschreiben.
Das Einzige, was Reden tun kann ist, die innere Isolation für einen kurzen Moment zu durchbrechen. Nein, Reden ändert nichts am Verlust, aber wir müssen das unerträgliche Gewicht der Stille für einen Moment in der Zeit nicht völlig allein tragen.

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