Donnerstag, 28. Februar 2013

selt sam

 
seltsam
etwas selten vorkommendes
vom gewohnt gewöhnlichen abweichendes
fremd erscheinendes
seltsam
fremdes

Mittwoch, 27. Februar 2013

Klugscheisser




es gibt jede menge klugscheisser. jede menge leute, die glauben, sie wissen es besser, vor allem bessser für andere. ihre lieblingsbeschäftigung - sich mit anderen befassen.

die klugscheisser denken sich ihrer meinung nach in die anderen hinein und nennen das empathie. sie geben gern ratschläge, die nichts anderes sind, als dem anderen in die fresse schlagen, damit er endlich kapiert wie es geht, also wie es richtig geht, in den augen der klugscheisser. 

ich frage mich, was die denken, den ganzen tag, ob die mal drüber nachdenken, warum sie sich so gern in die anderen hineindenken.

ist auch ganz gemütlich, sich selbstgefällig zurückzulehnen, den anderen zu beobachten und sich damit von sich selbst wegzudenken. 

das übelste an diesen klugscheissern ist, sie wissen nichts von empathie.
wer empathisch ist gibt keine ratschläge - er fühlt mit und basta. 

übrigens, ratschlagen ist, mit rat um sich schlagen, ist reinschlagen ins gefühl anderer, ohne irgendwas gefühlt zu haben - ausser sich selbst.  

hab ich jetzt klug geschissen ...



Meine lieben Leser

Ihr seid herzlich willkommen zur Lesung 
am 24. März um 18 h

im performance art depot Theater in Mainz





Info und Anmeldung unter

Montag, 25. Februar 2013

Schreiben

Schreiben -
eine Eigenart der Unglücklichen, der Trauernden, der existentiell Erschütterterten, der Zweifelnden. Ein immer neuer Versuch, Leben in biografische Wahrheit festzuschreiben. Ein sich Drehen um die eigene Geschichte in den Geschichten anderer.
Wort für Wort, Figur für Figur, Szene für Szene - eine Suche nach dem Warum -
auf das es keine Antwort gibt.


Ich



Mein Herz - zerrisssen
Meine Seele - erschüttert
Mein Geist - müde
Ich - der Schatten, der sich über mein Licht legt.

Samstag, 23. Februar 2013

Verantwortungslos

 
Jedes Kind weiß im Moment seiner Inkarnation auf dieser Erde, wozu es gekommen ist. Wir tragen dieses tiefe innere Wissen um unsere Lebensaufgabe in uns. Es ist die Tragödie des Menschen, dass er dieses Wissen im Laufe des Lebens verliert. Je mehr von diesem Wissen verloren geht, je mehr es uns ausgetrieben wird, desto verantwortungsloser werden wir uns selbst gegenüber.

Freitag, 22. Februar 2013

wortfetzen