Mittwoch, 12. Juni 2019

Let´s Talk about ...


Heike Böcke

Falls jemand von Euch heute Abend Zeit und Lust hat und in Fulda wohnt ...
Ihr seid herzlich willkommen!

"Bock auf Böcke - Der Talk"
Heute um 20:00
im MARKT 2 in Fulda

Gastgeber: Heike Böcke
Einer der Talkgäste: Ich

Wir reden über meine Arbeit, meinen Blog, meine Malerei & meine Vision.
Ich freue mich.

Dienstag, 11. Juni 2019

Angst

Foto: Angelika Wende


Immer mehr Menschen haben Angst.
Sie spüren, dass es so wie es ist nicht weiter gehen kann.
Diese Angst führt nicht dazu, dass sie anfangen etwas zu ändern.
Sie verhalten sich als hätten sie die Angst nicht.
Und machen weiter.
Mit der Angst.
Und betäuben die Angst.
Damit wächst sie weiter.
Und sie arrangieren sich mit der Angst.
Und betäuben sich weiter.
Anstatt endlich aufzuwachen und ihre Angst in Energie zu verwandeln um die Dinge zu ändern.
Und wo fängt man damit an?
Bei sich selbst!

Montag, 10. Juni 2019

Für dich

Foto: A.Wende

Für dich sein
und neu auftanken.
Auftanken um kein Energieleck in Begegnungen einzubringen.
Wenn du gut und gerne mit dir allein sein kannst
wenn dich dein für dich sein erfüllt
und du dich mit dir selbst wohl fühlst,
sorgst du dafür, dass kein Mangel in deine Begegnungen einfließt, 

sondern Wertschätzung, Freude und achtsames Miteinander.
Für-dich-sein ist heilsam um die eigene kindliche Bedürftigkeit zu heilen,
um von kleinen Ich zum Du, zum Wir zu gelangen.


Freitag, 7. Juni 2019

Die Angst wandeln

Foto: A.Wende


Es gibt keine bessere Methode ein Problem zu lösen als sich ihm entschlossen und rückhaltlos zuzuwenden. 

Dringe bis auf den Grund deiner Ängste vor, gerade weil du dich davor fürchtest.

Versuche nicht deine Emotionen zu unterdrücken oder sie auszuagieren, sondern nimm
Kontakt zu ihnen auf.

Höre ihnen zu um zu verstehen, was sie dir sagen wollen.

Wandle die Angst in Erkenntnis.

Dann trägt sie dich zur Lösung deines Problems.




Donnerstag, 6. Juni 2019

Wollen, nicht sollen




Der subtile Versuch jemand anderer sein zu wollen, den viele von uns seit der Kindheit betreiben entsteht daraus, dass uns jemand sagte wie wir zu sein haben.
Sei eine gute Tochter, ein braver Sohn, ein fleißiges, folgsames Kind.

Niemand hat uns gesagt, dass wir genau so wie wir sind richtig sind. Aber viele haben uns gesagt, was wir tun müssen um so zu sein wie man uns haben will.
Man hat uns gesagt was unsere Pflichten sind, was wir zu leisten haben, wie wir zu funktionieren haben, damit wir dazugehören und ja nicht aus dem System fallen. Wer nicht reinpasst hat es schwer, hat man uns vorgelebt und wir haben es nachgelebt.
Wir sind davon überzeugt, dass es unsere Pflicht ist Situationen zu kontrollieren, nach Sicherheit um jeden Preis zu streben, uns an andere Menschen zu binden, für sie die Verantwortung zu übernehmen, uns zu kümmern damit es den anderen gut geht, unsere Gefühle zu unterdrücken, uns zu schämen, wenn wir nicht tun was sich gehört, uns schlecht zu fühlen, wenn wir uns nicht an die Regeln halten, uns selbst zu verurteilen, wenn wir Fehler machen, uns schuldig zu fühlen, wenn wir scheitern, uns zu schämen wenn wir versagen.

Inzwischen haben viele von uns begriffen, das sie so nicht mehr funktionieren müssen. Viele von uns wissen, dass wir genauso wie wir sind okay sind, aber die wenigsten von uns fühlen es. Tief drinnen sitzt beharrlich die Überzeugung so wie wir sind, nicht okay zu sein.
Es ist an der Zeit lautstark ja zu uns selbst zu sagen. Ungeachtet der jeweiligen Umstände oder Situationen in denen wir uns befinden, ungeachtet der Schwierigkeiten, die wir haben, ungeachtet der Probleme, mit denen wir uns herumschlagen.
Es ist an der Zeit aufzustehen, uns aufzurichten, in den Spiegel zu schauen und uneingeschränkt JA zu dem Menschen zu sagen, der lebt, so wie er lebt. Mit allen Gefühlen, mit allen Gedanken, mit dem Körper, den er hat haben und der darin wohnenden Seele.

Das JA zu uns selbst heißt, dass wir beginnen zuallererst für uns selbst Sorge zu tragen - für das kostbare, vergängliche Geschenk Leben.
Es heißt, dass wir beginnen uns uns selbst mitfühlend und interessiert zuzuwenden, uns mit uns selbst auseinanderzusetzen, uns zu suchen um dahin zu kommen wo unser wahres Selbst liegt - der Kern unseres ureigenen Wesens, den es gibt seit wir existieren, der da war, bevor wir manipuliert, verbogen und zurechtgestutzt wurden - und der immer noch da ist und von uns gefunden werden will.
Für uns selbst Sorge tragen hat nichts mit Egoismus zu tun - es ist gelebte Liebe zu uns selbst.
Wenn wir diese Liebe spüren, dann sind wir so wie WIR uns haben wollen.
Und es ist uns piepegal wie andere uns finden.

Es wird Zeit Frieden zu schließen mit uns selbst.
Es wird Zeit aufzuhören ein anderer sein zu wollen, als der, der wir sind.
Es wird Zeit für das eigene Wohl zu sorgen.
Für das eigene Wohl zu sorgen ist eine Entscheidung, die wir jeden Tag neu treffen können.
Selbstfürsorge ist die Basis um für andere sorgen zu können. Weil wir es wollen, nicht weil wir sollen.

Mittwoch, 5. Juni 2019

Unbekannter Raum

Foto: www


Nenn es einen leeren Raum, Niemandsland oder das Unbekannte. Jedenfalls ist es ein Ort, den du zunächst aufsuchen musst, ehe du etwas Neues erfährst.
Die Menschen fürchten sich vor diesem leeren Raum.
Sie wollen immer wissen wie etwas sein soll, wie etwas werden soll, wie es ausgehen soll.
Sie wählen lieber das Vertraute anstatt das Unbekannte, selbst wenn das Vertraute nicht funktioniert und ihren Bedürfnissen nicht entspricht.


Sie haben Angst.
Angst die Kontrolle aufzugeben.
Angst die Komfortzone zu verlassen.
Angst die scheinbare Sicherheit aufzugeben.
Und richten sich ein in ihrem Unglück.
Sie treiben Raubbau mit ihren Kräften, ihrer Lebensenergie und ihrer Seele.

Nur um dort zu bleiben wo sie sich auskennen.
Sie werden immer frustrierter.


Manche stumpfen ab.
Manche betäuben sich mit Alkohol.
Manche mit Essen.
Manche mit Drogen.
Manche mit Sex.
Manche mit Kaufen.
Manche mit Sport.
Manche mit Spielen.
Manche mit Fernsehen.
Manche mit sozialen Medien.
Manche mit Arbeit.
Manche mit Erfolg.
Manche mit Macht.
Manche mit Spiritualität.
Manche mit Religion.
Manche mit Meditation. 


Sie kompensieren das Unselige.
Sie plagen sich ab mit Festhalten.
Alles um innere Prozesse zu vermeiden.
Sie trauen sich selbst nichts zu.

Stell dir vor ...
Es macht nichts, wenn du im Dunkeln tappst.
Es macht nichts, wenn du ins Unbekannte gehst.
Geh, sieh dich um, lass dich überraschen.
Lerne dich kennen.
Lerne die Möglichkeiten kennen.
Bade im Meer der Möglichkeiten.
Nimm die Angst mit und stell ihr den Mut zur Seite.
Sei bereit die Kontrolle aufzugeben.
Je mehr du bereit bist die Kontrolle aufzugeben, desto freier und stärker wirst du.
Willkommen im Geheimnis des Lebens.

Samstag, 1. Juni 2019

Moment

Foto:A.W.

Der Moment.
Leben.
Im Hier und Jetzt.
Die sinnliche Gewissheit zu sein.
Ein Gefühl von Lebendigkeit.
Die reine Unmittelbarkeit des Gewahrseins, dessen was jetzt ist.
Der Moment.
Niemals dauertüchtig.
Der Moment eben.
Moment für Moment.
Zeit.
Lebenszeit.