Montag, 10. Oktober 2016

Cabeza

cabeza cuadrada
hommage á m.

Fingerübungen am Computer oder Scenes of a Love Story









(c) Angelika Wende

Rette dich selbst



FOTO: AW


Wenn du anderen zu viel deiner eigenen Kraft schenkst, wenn du die Emotionen, Sorgen und Probleme anderer zu nah an dich herankommen lässt, wenn du dich immer wieder in den Sog fremder Dramen hineinziehen lässt, hast du kein sicheres Gefühl für deine eigenen Grenzen.

Menschen, die dazu neigen die Grenzen zwischen sich selbst und anderen nicht deutlich zu ziehen, haben als Kind Grenzverletzungen erleben müssen. Sie rutschen dann nicht selten ein Leben lang in Beziehungen, in denen sie nicht mehr unterscheiden können, was das Ihre ist und was das Fremde. Sie identifizieren sich schnell mit den Sorgen, Nöten und Dramen anderer und meinen es sei ihre Aufgabe sie zu retten.
Sie vergessen darüber sich selbst zu "retten". 


Menschen haben ein instinktives Gespür für Retterpersönlichkeiten. Ohne es zu wollen nutzen sie das aus. Wenn du so eine Retterpersönlichkeit bist, ist es wichtig zu lernen dich selbst zu schützen. Du kannst nicht mehr Kraft verschenken, als du besitzt.

Besinne dich, zieh dich in die Stille zurück und achte auf deine Intuition. Sie schützt dich wenn du wieder einmal auf dem Weg bist, dich selbst zu verausgaben. Vielleicht hast du Träume, die dich warnen, vielleicht reagiert dein Körper mit einem Symptom oder es fühlt sich etwas irgendwie nicht gut an, was du nicht benennen kannst.

Vertrau deiner Intuition!
Sie ist der sicherste innere Kompass, der dich davor bewahrt den unguten Weg einzuschlagen. Sich für andere verausgaben ist kein guter Weg. Du kannst dabei nur verlieren, im Zweifel dich selbst.

Samstag, 8. Oktober 2016

Gedankensplitter

Foto AW

wir begegnen uns, erzählen uns unsere geschichte und manchmal sind wir so voll alter geschichten, dass wir die geschichte, die im jetzt stattfindet, nicht wahrnehmen ...
 

Freitag, 7. Oktober 2016

Gedankensplitter


älter werden heißt gelassener werden
sagt man
älter werden heißt vorsichtiger werden
sage ich

auch das ...

Donnerstag, 6. Oktober 2016

Die Hoffnung aufgeben





die hoffnung aufgeben bedeutet zu sich selbst zurückzukehren, sich mit sich selbst zu befreunden, aufzuhören vor sich selbst wegzulaufen, ganz gleich was geschieht. wenn ich völlige hoffnungslosigkeit erlebe, wenn es keine hoffung gibt auf eine alternative zu dem was jetzt ist, beginne ich eine aufrichtige beziehung zum leben. ich höre auf mit wunschdenken, ich verlasse meine illusionen, ich blicke den tatsachen ins gesicht, ich höre auf verlust, vergänglichkeit und tod zu verdrängen, ich gebe den widerstand auf und sage ja zu dem was ist, egal was und wie es ist.

hoffnung ist die passive haltung des erwartens.
vertrauen, glaube und liebe sind aktiv.
sie haben die kraft der veränderung und der akzeptanz.

Sonntag, 2. Oktober 2016

Wach


Foto: AW

Je wacher wir sind, desto sicherer ist unser Instinkt dafür, was gut für uns ist und was nicht. Wir alle besitzen ein inneres Warnsystem, das perfekt funktioniert. Dennoch lassen wir uns bisweilen von unseren Wünschen und Sehnsüchten verführen und begeben uns in Situationen die keine Substanz haben und kein Glück versprechen.

Unser inneres Warnsystem meint es gut mit uns, wenn es Alarm schlägt. Wenn wir das beachten und achten, lassen wir uns nicht mehr dazu verführen Lektionen zu lernen, die unser Herz verletzen.
Wir wählen einen anderen Weg, weil wir wissen unser Seelenheil liegt anderswo.