Foto: A.Wende
Samstag, 26. Juli 2025
Wie Wachstum aussehen kann
Freitag, 25. Juli 2025
"Be water, my friend"
Foto: A. Wende
Bruce Lee's "Be water, my friend
ein Satz, den ich immer mehr fühlen kann.
Nichts kann ich erzwingen.
Nichts kann ich wegmachen, was nicht wegzumachen ist.
Nichts kann ich geben, was mir nicht gegeben ist.
Nichts kann ich einfordern, was nicht zu mir will.
Nichts festhalten, was mich verlassen will.
Nichts verdrängen, was ist und gesehen werden will.
Nicht dem Widerstand leisten, was angenommen werden will.
Nicht fight and flight.
Nicht push and pull.
Es geschehen lassen.
Im Fluss sein.
Flexibel bleiben.
Mich nicht versteifen, sondern angemessen reagieren auf das, was jetzt ist.
Mich wie das Wasser, das sich jeder Form anpasst, anpassen.
Be water my friend ...
Donnerstag, 24. Juli 2025
Eine erschütternde Wahrheit
Foto: A.Wende
Mittwoch, 23. Juli 2025
Die Magie liegt in der Mitte
Malerei: A.Wende
Kann man trotz der Trauer lächeln? Trotz einem gebrochenen Herzen Freude empfinden? Trotz der Angst Selbstvertrauen haben? Trotz verletzt sein stark sein? Sich verloren fühlen und sich trotzdem sicher fühlen? Traumatisiert und selbstbewusst sein?
Man kann.
Scheinbar widersprüchliche Gefühle können aufgrund der Komplexität menschlicher Emotionen nebeneinander bestehen. Gefühle können koexistieren. Wir Menschen können eine Reihe von Emotionen gleichzeitig erleben, auch wenn sie widersprüchlich erscheinen.
Dies geschieht, wenn verschiedene Aspekte einer Situation unterschiedliche emotionale Reaktionen hervorrufen oder wenn vergangene Erfahrungen, innere Überzeugungen, Bedürfnisse und Wünsche in uns kollidieren.
Scheinbar widersprüchliche Gefühle zu empfinden ist vollkommen normal, das eine schließt das andere nicht aus.
Ein dumpfer Geist trennt und schließt aus.
Ein weiser Geist weiß um den Mittelweg.
Die Magie liegt in der Mitte.
Dienstag, 22. Juli 2025
Verluste
Freitag, 18. Juli 2025
Die Vorstellung des Nichts im Tode
Seit meinem Stromschlag denke ich wieder einmal mehr über den Tod nach, der ja kommen wird, auch wenn er mich jetzt noch nicht haben wollte. Und ich denke an das Konzept vom ewigen Leben, an das viele Menschen glauben und an das ich nicht glaube. Mir stellt sich bei dem Konzept vom ewigen Leben immer wieder die Frage: Warum sollte dieses zeitlose unzerstörbare Zuhause existieren?
Weil der Mensch nicht willens oder fähig ist, sich selbst als vergänglich zu sehen, seiner Zerstörbarkeit und seiner eigenen Sterblichkeit ins Auge zu blicken, nicht willens anzuerkennen, dass es Lebendiges gibt, das leblos und tot werden kann, sich auflösen kann, vergehen kann, zu Staub werden kann, zu Nichts?
Das Nichts.
Der Mensch kann sich das Nichts nicht vorstellen.
Dazu reicht die Vorstellungskraft des menschlichen Gehirns nicht aus. Er kann sich nicht vorstellen wie es ist, wenn es überhaupt nichts gibt. Er kann sich das Nichts nicht vorstellen, denn könnte er es, wäre es ja wieder etwas und nicht Nichts.
So sucht er seine Rettung vor dem Unvorstellbaren in der Vorstellung vom ewigen Leben, vom zeitlosen unzerstörbaren Zuhause des Selbst. Für mich ist diese Vorstellunge die Abwehr der Angst vor dem eigenen Tod, dem Eingehen ins Nichts. Man könnte sagen: eine omnipotente Strategie der Verleugnung des eigenen Verschwindens ins Nichts.
Ich glaube, je einverstandener man mit dem gelebten Leben ist, desto weniger hat man Angst um die Nichtexistenz des eigenen Selbst und desto weniger wird man sich an die Vorstellung eines zeitlosen unzerstörbaren Zuhauses klammern.
Wenn alles Wandel und Veränderung ist, gibt es auch kein festes und kein ewiges Selbst, an das es sich zu klammern lohnt. Dieses Anklammern des Menschen an etwas, das er als sein unzerstörbares Selbst betrachtet, ist eine der Wurzeln des Leidens.
Wie sagte Frida Kahlo einmal: "Ich erwarte freudig den Ausgang – und hoffe, nie wieder zurückzukehren."
Das hoffe ich auch.
Und bis dahin ... Viva la Vida!




