Viele Menschen sagen, dass Krisen uns stärker machen. Doch eine Krise allein tut das nicht. Ein Verlust ist keine Lektion, Schmerz ist kein Training, ein gebrochenes Herz ist kein Preis, den wir für persönliche Reife zahlen müssen und ein Schicksalsschlag kein Versprechen auf persönliches Wachstum.
Manchmal macht uns die Krise einfach verletzlicher. Das tut weh. Das nimmt uns Sicherheit, Vertrauen oder Hoffung.
Was uns verändert ist nicht das, was passiert ist, sondern die Auseinandersetzung mit dem, was passiert ist. Die Zeit, die wir brauchen, um zu verstehen, zu trauern, loszulassen und langsam wieder Boden unter den Füßen zu finden.
Nicht das, was uns zerbricht, macht uns stärker. Sondern die Arbeit, die wir machen, um uns aus den Trümmern wieder selbst aufzubauen.

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