Montag, 1. August 2016

Schattenkind


Foto: AW


Jedes Kind braucht bedingungslose Liebe. Es braucht wohlwollende Eltern, es braucht die Gewissheit willkommen zu sein auf der Welt, es braucht das Gefühl angenommen zu sein, es braucht das Gefühl sich verlassen zu können und gehalten zu werden, es braucht das Gefühl den Erwachsenen vertrauen zu können. So gelangt es zu Urvertrauen. 
Gelingt das nicht, vertraut es weder der Welt, noch lernt es sich selbst zu vertrauen. 
Seiner Seele wird Schaden zugefügt. 
Es wächst zu einem innerlich zerrissenen Menschen heran für den die Welt ein unsicherer, ja vielleicht sogar ein feindlicher Ort ist, der es nicht gut mit ihm meint. 
Und es wird es nicht gut mit sich selbst meinen, wie auch? 
Man hat ihm nicht gezeigt, wie das geht. 
Der Schmerz darüber wandert in den Schatten.
In den Schatten wandert all das, was im Außen nicht willkommen ist oder von dem wir glauben, dass es nicht willkommen ist - im Zweifel sogar wir selbst.

Kommentare:

  1. Ja das ist schlimm und es schmerzt und ja, so ist es!
    Aber es muss nicht so bleiben.
    Chris

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