Wir Menschen sind gleichzeitig bewusst und unbewusst.
Wir wissen vieles und verdrängen es.
Wir fühlen etwas und handeln dagegen.
Wir erzählen uns sich selbst und anderen Geschichten, die teilweise wahr sind und teilweise nicht.
Wir sind ein Konglomerat gleichzeitig aktiver innerer Zustände und innerer Teile, die sich oft widersprechen.
Nicht alles, was innerlich vor sich geht, wird bewusst wahrgenommen und zugelassen. Besonders Schuld, Scham, Wut oder Begehren werden oft abgespalten oder umgedeutet. Das schützt zwar kurzfristig vor Schmerz, langfristig aber führt zu es zur Inkongruenz zwischen Selbstbild und Verhalten.
Problematisch wird es besonders dann, wenn die innere Spannung nicht gespürt wird und keine Integration möglich ist.
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