Samstag, 5. September 2015

Ausgleich




Viele Menschen wundern sich, wenn ihnen geschieht, was durch ihr Handeln Anderen geschehen ist. Sie stürzen in eine tiefe Krise, wenn ihnen genommen wird, was sie Anderen einst genommen haben, sie verzweifeln an der Angst, die andere ihretwegen gefühlt haben, und die sie jetzt selbst fühlen.
Sie fragen sich: Warum ich?
In ihrer Klage vergessen sie ein Gesetz des Lebens: Was Du Anderen tust, kommt auf dich selbst zurück. Jedes Tun und jedes Unterlassen hat Konsequenzen. Das Universum sorgt immer für Ausgleich, im Guten wie im Unguten.

Kommentare:

  1. Heisst das, wenn ich jetzt auf Distanz zu meinen Eltern gehe(n muss, weil soviel aufbricht), werden es meine Kinder einst auch tun?
    Meine Eltern leiden sehr darunter...

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  2. nein, liebe gabriela, das heißt es sicher nicht. ich selbst bin in distanz zu meinen eltern gegangen.
    es gab und gibt keine distanz meines sohnes zu mir.
    wenn wir uns dazu entscheiden distanz einzunehmen bedeutet das, wir tun das jetzt, in diesem moment in der zeit, weil wir distanz brauchen, um uns zu schützen, vielleicht während wir verarbeiten, vielleicht für immer. wir wissen nicht wie lange es dauert. aber wir können wieder nähe finden, egal wie lange es dauert, wenn alle das wollen. diese nähe kann dann eine ganz andere sein, als sie es zuvor war. nichts ist endgültig, solange wir leben.

    alles liebe
    angelika

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