Montag, 1. April 2013

vermisst


vermissen
missen 
was man liebt
gedanken in endlosschleife
die vermisstes nicht herbeiholen
erinnertes macht das herz schwer

sehnen nach begegnung
sich verlieren im wünschen
schwer bei sich selbst zu sein
abschweifen vom eigenen 
hin zum vermissten
sehnsucht.



Kommentare:

  1. Wer möchte liebend den eigenen Blick nur auf sich selbst richten? Gibt es von dem, das man liebt nur noch die Sehnsucht, brechen die Räume auf, die eigene, noch einsame Unabhängigkeit ist ungewiss groß - bis sie wieder bewohnbar beseelt ist.

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  2. Danke für die Blumen, doch die gedeihen angesicht dessen, was Du zu lesen und damit zu sehen, befühlen und ergreifen ist. Seelenmalerei.

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